Mittwoch, 23. April 2014

Rezept// Möhrentorte wie in Madrid

Während ich in Madrid lebte, hatte ich ein Lieblingscafé. Eine Seitenstraße der Gran Via entlang, fand man das wunderschöne Cucina italiana. Petrolblaue Wände, Bücherregale mit italienischer Literatur, Lichterketten und große Holztische. Ich liebte dieses Lokal und saß nach so manchen Unitagen noch bis abends mit Freunden darin. Dabei bestellte immer das gleiche. "Una tarta zanahoria, por faa"- Eine Möhrentorte. Nein, nicht eine- sondern DIE Möhrentorte. 
Die leckerste die ich bisher gegessen hatte. Im Februar schließlich, wurde ich schon gar nicht mehr gefragt was ich wollte: Latte Macchiato y tarta zanahoria, como siempre! Ist doch klar! So weit war es schon gekommen.
Wieder in Deutschland beginne ich nun diesen Kuchen zu vermissen. Ganz so wie in Madrid wird er wohl nie schmecken, dazu fehlt einfach das schnelle Spanisch im Hintergrund und der warme Duft von Büchern und Cafemaschinen. Aber dies ist meine kleiner Tribut an mein Lieblingscafé in Madrid, ein würziger, saftiger Kuchen mit leichter Zimtnote. Und natürlich einer ordentlichen Schicht Glasur. Doppelt süß, so wie es die Spanier lieben. Und auch ich.
Zutaten:
ca. 7sieben große Karotten
100g gehackte Haselnüsse
400g Zucker
480g Mehl
5 TL Zimt
2 TL Backpulver
1 1/2 Pck. Vanillezucker
3 TL Salz
2 TL Lebkuchengewürz
6 Eier
480ml Sonnenblumenöl
3 Pakete Frischkäse
2 Block weiße Kuvertüre


INFO: Der Teig reicht für zwei Kuchen in einer 18cm Springform. Ich fülle je die Hälfte des Teiges ein und backe dann zwei Kuchen daraus, sodass ich zwei perfekte Kuchenstücke habe, die ich nicht mehr durchschneiden muss. Dadurch ist das natürlich sehr viel Kuchen und reicht auch für dementsprechend viele Leute. Wer nur weniger braucht, backt nur die Hälfte und teilt den einen Kuchen dann in der Mitte.

Die Karotten raspeln und die Haselnüsse hacken. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Dann alle trockenen Zutaten vermischen und Karotten sowie Haselnüsse hinzugeben. Eier mit dem Öl aufschlagen und dann in den Teig mischen. Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder einfetten. Teig einfüllen und alles ca. 40- 50min backen, je nachdem wie leistungsfähig euer Ofen ist können die Backzeiten variieren, also immer die Stäbchenprobe machen.
Den Kuchen auskühlen lassen, Schokolade schmelzen und mit dem Frischkäse vermischen. Die Creme zwischen die Kuchenplatten geben sowie drum herum verstreichen. 
Mein Tipp: Um unschöne kleine Kuchenstücke in der Glasur zu vermeiden und ein glattes Ergebnis zu erzielen, solltet ihr niemals! mit dem Spachtel (mit dem ihr die Glasur verteilt) direkt in die Creme gehen. Nehmt einen zweiten Löffel mit dem ihr die Creme auf den Kuchen gebt und verstreicht anschließend die Masse gleichmäßig mit dem Spachtel. Lasst dann die erste Schicht gut abkühlen, sodass die etwas fester wird. Die erste Schicht muss noch nicht besonders dick sein, sie sollte nur alle Kuchteigkrümel gut festhalten und einen schönen ebenen Untergrund bilden. Daraf spachltelt ihr nun die übrige Creme drauf und verstreicht sie gleichmäßig. 
Der Kuchen ist sehr mächtig. Es reichen also kleine Stücke. Das Rezept kann in den Zutaten auch halbiert werden und der Kuchen wird dann einfach in der Mitte geteilt. So kann er auch für wenigere Personen reichen. Ich liebe auf jedenfalls die Kombination aus der saftigen Karotte und den aromatischen Gewürzen. Einfach perfekt, wer mag kann davon natürlich auch noch etwas mehr verwenden. Und statt Haselnüssen, machen sich auch Walnüsse sehr gut.

Kommentare:

  1. Ich muss sagen, dass ich nicht so der Fan von Möhrenkuchen bin und auch nicht von Haselnüssen. Aber in der Kombi mit der tollen Glasur sieht das richtig lecker aus, das ist dann schon eher nach meinem Geschmack. :-) lg Lena

    AntwortenLöschen
  2. Whow! Der Kuchen sieht wirklich toll aus und ich probiere ihn bestimmt einmal aus. Danke für das Rezept!
    Liebe Grüße,
    Catou

    AntwortenLöschen
  3. Der Kuchen sieht super lecker und saftig aus!

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Coco,
    der schaut hammer lecker aus! Und da ich ein ewiger Fan von Karottenkuchen bin werde ich dieses Rezept auf jeden Fall ausprobieren!
    GLG, Olga.

    AntwortenLöschen
  5. ... sieht einfach lecker aus! das Rezept werde ich mir deshalb gern merken. liebe Grüße aus Paris – Lyra

    AntwortenLöschen
  6. Wow! Die sieht wirklich fabelhaft aus :) hmmm. Schön saftig!

    Ich musste mich am Wochenende auch an einem Möhrenkuchen versuchen. Allerdings mit der speziellen Aufgabe glutenfrei zu backen. Ich werde bald berichten :)

    AntwortenLöschen
  7. Wie lecker der aussieht! Ich glaub, ich lad mich mal zu Kaffee und Kuchen zu dir ein :D
    Ich esse Möhrenkuchen total gern, hab mich aber noch nicht selbst dran gewagt. Übernächstes Wochenende hab ich Geburtstag, vielleicht könnte ich den ja dann meinen Gästen servieren.

    AntwortenLöschen
  8. Uhi, das sieht unheimlich lecker aus. Ich hätte jetzt bitte gerne ein Stück!;)
    Liebe Grüße, Sarah

    AntwortenLöschen
  9. Mir ist soeben aufgefallen, dass ich noch nie Möhren-Kuchen probiert habe! Dein Rezept macht richtig Lust darauf. Vielleicht sollte ich mich mal an das Nachbacken wagen... ;-)

    Liebe Grüße,
    Janne von meeresrauschen

    AntwortenLöschen
  10. Oh sieht der köstlich aus. Ich liebe Möhrenkuchen. Wusste gar nicht, dass der auch in Spanien so gern gegessen wird...
    Liebste Grüße, Eva

    AntwortenLöschen
  11. Mooaaaah!
    Ich habe sage und schreibe ein! Rezept für Möhrenkuchen.

    Jetzt hab ich ein weiteres. Und deiner sieht so toll aus!

    Der wird definitv nachgebacken.

    Das Witzige: ich mag gar keine Nüsse, aber Nusskuchen geht immer.. Ich weiß, ich bin komisch ;)

    AntwortenLöschen
  12. Ich liebe Möhrenkuchen, deiner sieht wirklich sehr sehr lecker aus. Danke für das tolle Rezept.

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...