Sonntag, 2. Februar 2014

Sevilla- meine zweite spanische Liebe

Mein Auslandssemester geht schnell dem Ende entgegen. Nur noch zwei Wochen (unglaublich!) bin ich in Madrid und nach knapp zwei Monaten schaffe ich es endlich auch euch von meiner Reise nach Sevilla zu berichten. Den Anfang Dezember verlebte ich, anders als die meisten von euch, nicht auf Weihnachtsmärkten und mit dicken Handschuhen ausstaffiert, sondern in im atemberaubenden Sevilla!
Warme Temperaturen, sonnengetränktes Licht, Flamnecorythmen, maurische Architecktur und Organgenbäume. ORANGENBÄUME, egal wohin das Auge blickt!
In Sevilla habe ich mich wirklich verliebt. Diese Stadt ist eine Satdt die ich so ungalublich lebenswert finde, dass ich kaum Lust hatte sie wieder zu verlassen.
Früh morgens schälten sich meine Mitbewohnerinnen und ich, uns aus unseren Betten, Rucksack und Proviant war gepackt und die Hostaladresse rausgesucht. Ab in den Bus und losgefahren Richtung Anadalusien, dem unangefochteten spanischen Stereotypen entgegen: Sevilla!
Während der Fahrt sahen wir zu wie sich die Landschaft vor unserem Fenster veränderte. Vom steppenartigen Umlands Madrid, durch die weite windmühlenlastige la Mancha (¡Hola Don Quijote!), bis hin zu den ersten Palmen. Zuerst nur vereinzelt, dann immer mehr. Dicke magentafarbene Blütenbüsche vor weißen Hauswänden und ein blauer Himmel. Ja, der andalsusiche Traum existiert!
Sevilla hat eine wundervolle Architektur. Moderne und Mudejarstil bilden eine traumhafte Symbiose. Im Alcazar kam ich kaum mehr aus dem Staunen herraus. Ein kleiner orientalischer Traum, so detailliert und verträumt.
Das Licht war unglaublich schön. Warm und weich und wir verlebten die Tage, indem wir durch die Stadt schlenderten, Kathedrale mit Giralda und Alcazar besichtigten. Gemeinsamkeit genossen, unzählige Fotos am Plaza de España schossen und eine Flamencoshow besuchten.

Selten war Reisen so entspannt, wie mit diesen beiden Mädchen. Ich liebe unsere Dynamik unser Tempo, unser sich-verstehen-ohne-zu reden und ihr geduldiges Warten bis ich ein Motiv festgehlaten hatte. Ich hätte mir meine Wohnung in Madrid nie besser vorstellen können als mit diesen beiden Goldstücken. Sie haben für mich hier so viel versüßt und es ist umso trauriges, dass M. Madrid schon im Dezember verlassen wieder verlassen musste.
Drei Tage blieben wir in Sevilla, schlürften Tinto de Verano in vollen Bars, beobachteten die gut gekleideten Menschen auf den Straßen und lauschten sanften Gitarrenklängen, die wirklich häufig in der Stadt zu hören waren. Rauchende Maronentöpfe, klappernde Pferdehufe auf Kopfsteinpflaster und der Geruch der ersten weihrauchverkaufenden Weihnachtsmärkte. Der Duft von Zitronen in unseren Taschen und warme Sonnenstrahlen in den Herzen, das war Sevilla für mich.
Madrid ist meine spanische Heimat, Sevilla mein heimlicher Geliebter. Auch andere spanische Städte gefielen mir, Segovia oder Salamanca zum Beispiel. Aber irgendwie hatten diese Städte teilweise auch etwas eindimensionales. Sie waren nicht so vielseitig und zu touristisch ausgerichtet und obwohl Sevilla nun auch ein Magnet für Kulturinteressierte ist, merkt man doch, dass in dieser Stadt gelebt wird. Dass sie sich weiter entwickelt (unabhängig von den Touristen), Subkulturen hat und dynamisch voran schreitet. Es ist schwer zu beschreiben, aber ich fand es einfach wunderrvoll dort. Die Palmen, das Licht, der perfekte Ausgleich zwischen dem Wahren von Tradition, touristischen Attraktionen und einem eigenen persönlichem Fortschritt. Es war perfekt!

Kommentare:

  1. Tolle Eindrücke! Meine Schwester hat ihr Auslandspraktikum auch in dieser Stadt verbracht. :-) lg Lena

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  2. Ganz genau das habe ich in Sevilla auch empfunden! Jedes Mal wieder!
    Mein Auslandssemester verbrachte ich in Almería (mein Herz pocht allein beim Gedanken daran). Dass es da nicht bei nur einem Ausflug nach Sevilla blieb, dürfte dich nicht verwundern. :)
    Hach, mir wird ganz warm ums Herz, wenn ich deine Bilder sehe, an meine eigenen vielen schönen Erlebnisse dort denke.. daran wie ich mich mit einer anderen Erasmus-Studentin verlief und mitten in der Nacht auf andere umherirrende Erasmus-Studenten trafen, die in Valladolid ansässig waren und die wir nur wenige Tage zuvor in Málaga kennengelernt hatten...

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  3. Ich hatte vorher noch nie von dieser Stadt gehört, aber die Fotos sehen ja wundervoll aus! Alles mit so vielen Farben :)

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  4. Wunderschöne Bilder! Da bekomme ich direkt Fernweh und Lust auf Sommer!

    Liebste Grüße
    Jasmin von nimsajx.blogspot.de

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  5. Ach du meine Güte sieht es dort schön aus! Ich möchte sofort nach Sevilla! ;)
    Liebe Grüße,Sarah

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  6. Ich kannte die Stadt bis jetzt gar nicht, aber sie sieht wunderschön aus!

    Liebe Grüße,
    Charlie

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  7. Wirklich irre wie schnell die Zeit vergeht! Bald bist Du schon wieder da!! <3

    Das sind wirklich ganz traumhafte Bilder!!

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  8. Vor einigen Jahren war ich dort auch mal. Wunderschöne Stadt! Wenn man an Spanien denkt, dann ist das wohl die Musterstadt:)
    Tolle Bilder!:)
    Sonnige Grüße aus Australien,
    Nadja

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  9. Tolle Fotos! Die machen Lust auf mehr.
    LG
    Rebecca

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  10. OH WIE WUNDERSCHÖN! Was Du für tolle Fotos machst immer <3 bin völlig hin und weg!

    Ich verfolge sooo gerne Deine Zeit im Ausland. So Spannend! Kann nicht glauben dass es schon fast zu Ende ist!

    Liebe Grüße
    Maria

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  11. Liebe Coco, zuerst mal einen dicken virtuellen HUG für deinen lieben Kommentar!! (ja, der von Anfang Januar... schäm... ich brauche unbedingt ein besseres Zeitmanagement) Danke für diesen wundervollen Post! Man merkt so richtig, wie du die Stadt liebst und dank deiner großartigen Bilder kann man selbst ein bisschen was von der Stimmung genießen... ist fast, als wäre man da! Und sei nicht traurig, dass dein Auslandssemester schon bald wieder vorbei ist... ich hab so das Gefühl, als wärst du nicht das letzte Mal in Sevilla gewesen ;) Alles Liebe!

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  12. Da krieg ich ja voll das Fernweh...
    Ja, Sevilla hat wirklich durch diesen kulturellen Reichtum etwas weltweit einzigartiges. Etwas, was man fühlen kann, wie sonst nirgendwo. Großartige Fotos sind das!

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