Freitag, 26. April 2013

Mein Wochenende mit Laura

Ich habe ja schon verläuten lassen, dass für mich das letzte Wochenende ganz besonders schön war. Ich bekam nämlich Besuch von jemandem den auch ihr kennt. Meine schöne, lockenköpfige Laura von himbeermarmlade kam nach Köln und wir verbrachten vier wunderbare und leider auch viel zu kurze Tage miteinander.
Wenn ich nun hier so sitze und mich durch den Berg an Bildern, Videos und Erinnerungen wühle, dann werde ich schon etwas wehmütig, dass die Zeit mit Laura so schnell vorbeiging. Als hätte jemand das Licht aus und wieder angeknipst, so schnell flog es vorbei. Wir haben so gut miteinander harmoniert und stimmen in so vielem überein. Schade, dass Laura und ich soweit voneinander entfernt wohnen, denn wir verstehen uns so gut und ich würde am liebsten unendlich viel Zeit mit ihr verbingen können. Die Wohnung kam mir am Sonntagabend, nachdem Laura wieder im Zug zurück nach Berlin saß, ganz einsam und verlassen vor. Da fehlte etwas.
Wir kennen uns schon länger über unsere Blogs und fanden uns direkt super sympathisch. Wir begannen auch außerhalb des Internets miteinander zu kommunizieren und letzten Dezember besuchte ich dann Laura schon einmal in Berlin. Ziemlich spontan und wunderschön war es damals. Und sofort merkten wir da schon, dass wir uns auch im wahren Leben glänzend verstanden.
Nun war Laura für vier Tage hier und ich kann sagen, dass sie seitdem eine wirkliche Vertraute, Freundin und eine Person ist, die ich unglaublich lieb gewonnen habe. Ich finde es immer noch wahnsinnig, dass sich unsere Leben gekreuzt haben. Ohne den Blog wäre dies wohl nie der Fall gewesen! Laura, es ist so toll dich zu kennen!

Bevor Laura ankam war ich so auferegt. Mein Herz klopfte stark in meiner Brust und ich strich mir, während ich am Donnerstagabend auf sie am Hauptbahnhof wartete, gefühlte hundert mal durch die Haare. Es gab so viele Geschichten die ich ihr erzählen wollte, war so gespannt ob sie sich bei mir wohl fühlen würde und auf alles was noch vor uns lag. Der Zug rollte ein, ich winkte mit einem Namensschild (ja wirklich!), wir fielen uns in die Arme und ein wunderbares Wochenende begann. Aufgeregt plappernd fuhren wir durch das nächtliche Köln und ich war einfach froh diesen Menschen bei mir zu haben.
Wir verbrachten den Freitag mit einem ausgedehnten Frühstück bei dem wir vollkommen die Zeit vergaßen und schließlich erschrocken feststellten, dass der Tag schon weit in den Mittag fortgeschritten war. Wir erkundeten Köln und selbst ich fand in meiner Stadt noch unbekannte Orte. Zum Beispiel eine Bonbonmanufaktur. Ein kleiner rosa Laden, in dem wir so viel geschenkt bekamen, dass jeder Zahnarzt in Tränen ausgebrochen wäre. Als wir den Laden wieder verließen waren unsere Taschen gefüllt mit geschenkten Bonbontüten und großen Lollies.
Wir besuchten den Dom, ich zeigte Laura ein paar meiner Lieblingsorte, wir schlemmten uns durch Cafés, lachten über unsere sprachlichen Eigenheiten und natürlich besuchten wir auch den obligatorischen Vintage-Fotoautomaten. Schließlich hatten wir uns auch schon damals in Berlin in so einen hineingezwängt, Konfetti geworfen und uns in die schwarz-weißen Fotostreifen verliebt. Nur logisch, dass wir dies auch in Köln machen mussten. Ein Ritual, sozusagen.

Am Samstag war es so unglaublich sommerlich in Köln. Sonnenschein den ganzen Tag und wärmste Lichflecken die auf unsere Köpfe und Sonnenbrillen fielen. Wir vergaßen mal wieder die Zeit am Morgen, genossen den ersten Frozen Yogurt des Jahres, während die ersten Maibäume schon einmal dekorativ als Vorboten für den kommenden 1. Mai in der Stadt verteilt wurden. Am Nachmittag picknickten wir im Park. Vollgepackt mit Trauben, Äpfeln und Melonenscheiben genossen wir mit meinem Fliegenpilzfahrrad und unter blühenden Kirschbäumen den frühen Abend. 
Es war so schön, ein perfekter Ausklag und ich konnte in diesem Moment kaum glauben, dass Laura morgen schon wieder fahren würde. Wo war die Zeit geblieben?
Am Sonntag gingen wir noch lange brunchen, auch schon ein kleines Ritual und es war so lecker. Kugelrund und glücklich unterhielten wir uns über Vergangenes, Träume, Wünsche und Ängste. Eine unglaubliche Vertauensbasis für zwei Menschen die sich erst so selten real gesehen haben.
Es gibt nun auch so viele Momenten von denen ich hier noch nichts erzählt habe, von dein kleinen Lachanfällen und den Momenten stiller Übereinstimmung. Von Momenten an denen wir so gar nicht fotogen waren, aber dafür glücklich.
Mit Laura war es so unkompliziert, sie ist einfach ein so positiver Mensch. Immer am lachen, so optimistisch und locker. Es war einfach wunderbar wie frei und selbstverständlich sie sich in unserer Wohnung bewegt hat. Ich liebe es zu sehen, wenn Gäste sich so wohl fühlen, dass sie einfach ganz ungezwungen agieren. Auch mit T. hat sie sich so gut verstanden, meine beiden Musikexperten!
Ich habe einfach das Gefühl Laura schon ewig zu kennen und ich hoffe, dass ich sie (dich) auch noch ewig kennen werde!
Ich freue mich schon wahnsinnig auf das nächste Treffen mit meiner wunderbaren Freundin, das ich kaum abwarte kann. Dann wahrscheinlich wieder in Berlin oder vielleicht auch in einer ganz anderen Stadt? Die Fotos sind übrigens von uns beiden. Und wer wissen möchte wie Laura das Wochenende erlebt hat, der sollte mal auf ihrem Blog vorbeischauen. Ich bin selbst schon ganz gespannt zu erfahren, welche Bilder sie ausgesucht hat und was sie dazu geschrieben hat.
Liebste Grüße, eure Coco

PS: Wundert euch nicht, wenn Laura mich in ihrem Post mit Saskia betitelt. Dies ist ja eigentlich mein richtiger Name.

Kommentare:

  1. Das klingt wirklich nach einem wunderschönen Erlebnis! :) Ich freue mich, dass ihr zueinander gefunden habt! :)

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  2. Uiii, ihr zwei Süßen. Toll wenn der Blog dabei hilft Freund zu finden. Schaut nach einem schönen Wochenende aus!

    Xoxo Sarah

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  3. Oh, das sieht nach einem echt bezaubernden Wochenende aus. Es ist doch immer schön zu sehen, wie Freundschaften über Distanz / Internet entstehen. :)

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  4. Was für eine süße Geschichte :) Toll zu hören, wie Freundschaften manchmal entstehen :)

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  5. Das klingt, als hätten sich da zwei gesucht und gefunden :) Man liest bei beiden Post's wieviel Spaß euch das verlängerte Wochenende gemacht hat.

    Dein Fahrrad ist ja wirklich super süß Coco. Ich würde meins auch so gerne lakieren. Aber irgedwie hab ich mich da noch nicht richtig dran getraut...

    Viele liebe Grüße

    Jenny

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  6. Sieht nach jeder menge Spaß aus :D

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  7. Wie schön, das ist ja fast eine kleine Liebesgeschichte ;) Die Fotos mag ich sehr, man sieht sofort, dass ihr eine schöne Zeit hattet. Ich hab leider nie so richtige Freundschaften durchs Bloggen knüpfen können und habe das auch gar nicht für möglich gehalten, weil sich ja immer alles auf so einer oberflächlichen Basis bewegt. Mal abgesehen davon, dass ich bisher noch niemanden, mit dem ich über mein Blog Kontakt hatte, im realen Leben getroffen habe. Umso schöner zu sehen, dass das scheinbar trotzdem funktionieren kann!
    Und du musst mir unbedingt verraten, wo der Bonbon-Laden ist!

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  8. Wunderschöne Bilder, wirklich.

    Toll dass ihr Zwei eine solche Freundschaft außerhalb der virtuellen Welt aufbauen konntet :)

    Ganz liebe Grüße.

    Pia
    http://tantrum-not-found.blogspot.de/

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  9. Haaach es ist immer schön, wenn sich zwei Menschen finden. Und eine gute Freundschaft hält schließlich fürs Leben.

    Wo ist denn diese Bonbonmanufaktur in Köln? Und welches sind deine Lieblingscafés? Ich bin für 6 Monate in Köln und wäre sehr dankbar für ein paar Tipps! :)

    Grüße!
    Linda

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